Nicaragua Teil 7 – Isla Ometepe

Buenas ihr Lieben,

wir sind am 06.12.16 in Ometepe, nach einer ca. eineinhalb stündigen Fährfahrt, angekommen. Ometepe ist die größte Insel im Nicaraguasee und hat zwei Vulkane. Der Vulkan Concéption ist der größere von beiden und hat Trockenwald um sich herum, von diesem haben wir auch die meisten Fotos gemacht, da er wirklich gigantisch aussieht. Der Vulkan Maderas ist etwas kleiner und ist mit Regenwald bewachsen und hat einen Kratersee. Die Insel ist im Vergleich zu den Corn Islands doch deutlich größer und es ist langwieriger von A nach B zu kommen. Ein großer Teil der Insel ist mit einer Straße bestückt, die sich wie eine 8 um die Vulkane schlängelt. Die Dörfer sind entlang der Straße angesiedelt. Allerdings ist nur etwa ein drittel der Straße gepflastert und somit auch sehr gut und relativ schnell befahrbar, diese aber irgendwann einfach aufhört und dann nur noch Dreck- und Geröllstraße folgt. Manche Teile können somit von den Bussen gar nicht angefahren werden. Diese fahren auch eher selten und je nachdem wo man hin möchte dauert das schon mal. Dafür sind die Taxis und die Shuttles richtig schön teuer, aber ist ja auch logisch.
Da wir kurz zuvor schon unsere Unterkunft in Moyogalpa, dem Viertel auf der Insel, das direkt am Hafen liegt und die meisten Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten hat, reserviert hatten, konnten wir direkt vom Hafen hin laufen. Wir hatten, wie bereits erwähnt den Tipp in Granada von einer anderen Backpackerin bekommen. Wir waren in Hospedaje Soma einquartiert, es ist ein paar Gehminuten außerhalb vom Zentrum und wirklich ruhig gelegen. Es gab einen großen Garten mit Hängematten und einer sehr großen Terrasse mit schönen Holzmöbeln und vielen süßen Katzen, sowie Manny (ein kleiner grüner Papagei, mit viel Unterhaltungspotenzial). Unser Zimmer war mit geteiltem Badezimmer, was mit nur einem anderen Zimmer geteilt wurde. Und vor allem: es war riiiiiiieeeeeesig. Man hätte darin locker Ballett oder Tango oder beides tanzen können:-) Alles super sauber und gepflegt, es war der reinste Luxus für uns. Eigentlich hat nur noch die warme Dusche gefehlt, die hatten wir seit wir in Nicaragua sind gar nicht mehr und an manchen Tagen vermisst man das dann doch, vor allem wenn es etwas „kälter“ ist.
Die Eigentümerin (eine Kanadierin) hat uns direkt ganz viele Tipps für Unternehmungen und Möglichkeiten gegeben. Da wir zuvor bei unseren Recherchen gelesen haben, dass die Vermieter der Roller und Motorräder die Touristen oft abzocken, da für jeden Kratzer richtig gezahlt werden muss, sprachen wir sie auch darauf an. Sie bestätigte, dass es in Ometepe ein echtes Problem ist und dass sie lediglich einer Firma voll und ganz vertraut: Willy´s Tours. Diese seien etwas teurer aber dafür 100 % seriös. Da ich mich auf 4 Rädern deutlich wohler fühle als auf 2 (alte Geschichte, ich hatte einen Rollerunfall und seither ist das ein rotes Tuch für mich) entschieden wir uns ein Quad zu mieten und baten sie ihn zu fragen, ob wir bei 2 Tagen Anmietung einen Rabatt bekommen würden. Sie versprach uns nachzufragen und wir gingen erst mal ins Zentrum um zu Abend zu essen. Nach einem leckeren Essen und einem Eis:-) gingen wir zurück. Die Eigentümerin hatte die frohe Botschaft für uns, dass wir einen Rabatt von 10 Dollar am Tag für das Quad bekommen, wenn wir es zwei Tage mieten. Wir haben es direkt für den nächsten Tag gebucht und freuten uns schon sehr.
Das deutsche Pärchen aus Little Corn und Granada war auch noch auf der Insel, sodass wir uns am nächsten Tag mit den beiden nach einem ausgiebigen Frühstück (man konnte unter vier verschiedenen Frühstücken auswählen) verabredeten. Wir trafen uns im Ojo de Agua, einer naturbelassenen Lagune, die wir uns allerdings etwas weniger touristisch vorgestellt hatten. Es waren viele Leute da, ein großes Restaurant und verschiedene Schmuck- und Klamottenstände. Trotzdem ist es ein wunderschöner Ort mit vielen Bäumen umzäunt. Dort sahen wir dann auch zu unserer Überraschung einen Affen in den Baumkronen sitzen, nachdem eine Gruppe, wild gestikulierend nach oben zeigte und „monkey, monkey“ rief. Dort verbrachten wir ein paar Stunden, gingen baden und trafen sogar zwei deutsche Mädels aus Las Penitas wieder, wie klein doch die Backpackerwelt hier ist… Danach wollten wir erkunden wie der Weg beschaffen ist, nachdem die Straße aufhört, da wir vorhatten am nächsten Tag in diese Richtung zu einem Wasserfall zu fahren und eine Kajaktour zu machen (Inselteil Merida). Die Straße war mit vielen größeren und kleineren Steinen gespickt, sodass Michi den Lenker gut festhalten musste. Jedoch war das noch gar nichts zu dem was wir bezwingen mussten, als wir den Weg Richtung Kajaktour einbogen. Die Steine wurden immer größer, tiefere Löcher, z.T. auch wie Minicanyons führten dazu, dass wir nur im Schneckentempo voran kamen. Unten angekommen reservierten wir die Tour für den nächsten Tag bei einem sehr netten Mann, der genauso viel Englisch sprach wie wir Spanisch, jedoch waren wir alle sehr bemüht, sodass wir uns zeitlich einig wurden. Der Plan für den nächsten Tag stand: morgens Wasserfall, nachmittags Kajaktour. Auf dem Rückweg wollten wir unbedingt noch zum Punto Jesus Maria, das ist eine Sandbank, worauf sich von links und rechts das Wasser trifft, sodass es aussieht als könnte man übers Wasser laufen. Außerdem hat man dort eine super Sicht für den Sonnenuntergang, da man vor sich das Festland sieht und im Rücken den großen Vulkan, der durch die untergehende Sonne in allen Farben schimmert. So perfekt sich das jetzt auch anhört, leider waren wir diese blöden fünf Minuten zu spät da (die Strecke von Merida zieht sich), sodass die Sonne bereits untergegangen war und wir leider nur noch das Nachleuchten hatten.Wir beschlossen, dass das nach einer Wiederholung schreit.
Am nächsten morgen sind wir früh raus, um unseren doch recht straffen Plan umgesetzt zu bekommen und sind zum Wasserfall gefahren. Wir wussten von Erzählungen, dass man unten an einem Tor Eintritt zahlen muss und man dann entweder von dort den gesamten Weg hoch läuft oder bis zur halben Höhe zu einem Parkplatz fahren kann. Am Tor erkundigten wir uns, ob wir hochfahren dürfen, er meinte es sei kein Problem. Vor uns passierten fünf Jungs mit Motorrädern das Tor um den gleichen Weg anzutreten. Die ersten Meter waren eine angelegte Straße mit Garten und Restaurant, als wir allerdings um die Ecke bogen, ging die Offroad-Tour richtig los. Bis zu diesem Zeitpunkt fand ich den Weg zur Kajaktour schon heftig, aber das hat es definitiv getoppt. Wir haben das bei der Fahrt nach unten mal gefilmt, hoch war ich zu sehr beschäftigt mich festzuhalten. Michi hat uns konzentriert und mit natürlich riesigem Spaß sicher nach oben befördert. Ach ja, auf dem Weg kam einer der Jungs auf dem Motorrad nicht mehr weiter. Die anderen Jungs waren schon weitergefahren und er hing an einem ziemlich steilen Abschnitt fest und versuchte das Motorrad wieder zu starten. Er war total fertig, durch das Halten des schweren Motorrads und ich denke auch weil er etwas Panik hatte. Er schien fast zu Hyperventilieren. Wir boten ihm unsere Hilfe an, hielten kurz das Motorrad, während er hoch rannte und einen Kumpel holte. Bis dieser kam, versuchten wir herauszufinden, was los ist und er erzählte uns, dass die Batterie leer sei und er das Motorrad mit dem Elektrostarter nicht mehr an bekam. Wir schlugen vor es mit dem Kickstart zu versuchen, von dem er bis dahin garnichts wusste. Das gelang uns dann auch und der Freund „fuhr“ das Motorrad dann hoch, indem er nebenher lief. Wir waren beide sehr überrascht über unser souveränes managen der Situation, vor allem Michi beriet ihn, als würde er seit jeher nichts anderes machen als Motorrad fahren (Michi hat zwar viel Roller-Erfahrung aber keinen Motorradführerschein). Wir fanden es echt witzig und wir hatten ihm durch unsere Hilfe, weil er nicht alleine war, denke ich mal etwas beruhigt. Die Jungs stellten dann ihre Motorräder nach dieser Steigung an der Seite ab und liefen von da an (wir vermuten sie hatten auch nicht wirklich Erfahrung damit, denn hier interessiert es niemanden ob du einen Führerschein dafür hast, du kannst es trotzdem mieten. Und gerade diese Strecke ist nichts für Unerfahrene auf zwei Rädern).
Wir fuhren noch weiter, was mit den 4 Rädern auch deutlich machbarer war, ließen jedoch auch die letzte Steigung vor dem Parkplatz aus und stellten es davor hin. Sie wurde gerade mit Steinen und Sand ausgebessert, aber die Steigung und der Zustand war dann doch etwas tricky, sodass vor allem ich das letzte Stück laufen wollte. Von da an ging es ca. 45 Minuten bergauf. Wie ihr auf den Bilder seht, ja wir waren fertig! Der Weg war ok zu laufen, aber an manchen Stellen musste man über große Felsbrocken klettern, was zum Teil nass und rutschig war und man sich echt konzentrieren musste. Aber vor allem hat uns für diese sportliche Aktivität die Luftfeuchtigkeit zu schaffen gemacht. Nahezu (zumindest gefühlten) 100% Luftfeuchtigkeit im Regenwald und Temperaturen von an die 30 Grad machen das atmen wirklich schwer.
Oben angekommen wurden wir leider mehr von einem Rinnsal als einem Wasserfall begrüßt. Versteht uns nicht falsch, es war schön, aber wir hatten wohl die Erwartung, dass es imposanter sein würde. Nach einem Snack ging es dann auch wieder zum Abstieg, da wir ja noch den Termin mit der Kajaktour hatten. Während des Abstiegs fing es leicht an zu regnen, als wir am Quad ankamen, hatte es aufgehört, sodass wir die Abfahrt filmen konnten (→ youtube), als wir jedoch unten auf der Straße ankamen, sahen wir die schwarze Wolkenfront und der Regen wurde immer stärker.
Wir fuhren bis an die Einmündung zu der Straße wo es zu der Tour gegangen wäre und haben uns unter einen Baum gestellt, wir hatten noch 15 Minuten bis die Tour begonnen hätte. Wir hatten wirklich große Hoffnung, dass das jetzt eine ganz kurze Episode sein würde und es sich dann gleich wieder aufhellen würde. Leider war das nicht der Fall, sodass wir die Kajaktour für diesen Tag absagten. Wir entschieden uns, das Ganze auf einen schöneren Tag zu verschieben, wenn wir das mehr genießen und auch die Kamera raus holen können, um die Landschaft und mögliche Tiere zu fotografieren und filmen.
Da wir so oder so vom Regen bereits durchnässt waren, beschlossen wir den Anmietungstag mit dem Quad so richtig zu nutzen und auf der Insel herum zu fahren. Da war ich dann auch an der Reihe mit dem Fahren. Was soll ich sagen, es hat unheimlich viel Spaß gemacht und vor allem die Abschnitte ohne geteerte Straße waren super spannend! Wir fuhren bis nach Altagracia, dort war ein kleiner Markt auf der Straße und wir legten einen Stopp ein, um durch zu schlendern und uns den „Dorfkern“ anzusehen.
Als wir einen Kaffee trinken wollten und in einem Restaurant landeten, sprach uns ein Guide an, der Touren auf die Vulkane und ähnliches durchführt. Er erzählte uns anhand einer Karte einiges über die Insel, in einem Englisch-Spanisch-Mix, aber wir verstanden ihn gut. Um sich eines Klischees hier zu bedienen: er roch typischerweise für solch ein Wetter nach Alkohol, da er nichts zu tun hatte und sich wohl so den Tag „schön“ machte. Eigentlich warteten wir die ganze Zeit darauf, dass er uns eine Tour andrehen würde oder etwas in der Art, aber ganz im Gegenteil gab er uns Tipps, wo wir ohne Guide hingehen könnten und nur ein paar Dollar Eintritt zahlen müssten, anstatt teure Touren zu buchen. Er meinte nur zum Schluss, falls wir noch Fragen hätten, sein Name sei … und er ein vom offiziellen Tourismusverband in Nicaragua lizensierter Guide sei und wir könnten ihn auch so kontaktieren. Erneut wurde unsere Erwartung an diesem Tag nicht erfüllt, was in diesem Fall jedoch ganz angenehm war.
Da wir leider wieder zu spät für den Sonnenuntergang in Punto Jesus Maria waren, hielten wir am Sportplatz an, um den Vulkan Concéption, der in wunderschönem rot getaucht war, zu fotografieren. Die Abwicklung mit dem Quad lief problemlos und wir waren wirklich sehr froh, keinen unnötigen Stress damit an der Backe zu haben.
Am nächsten Tag sind wir mit dem Bus und dem deutschen Paar ins Charco Verde gefahren, einem Naturpark mit einem Schmetterlingshaus und verschiedenen Wanderwegen zum Strand, durch den Wald oder zu einer Lagune. Im Schmetterlingshaus versuchten wir fieberhaft ein Bild von einem großen wunderschönen Schmetterling zu ergattern, der an der Innenseite seiner Flügel ein leuchtendes blau hat. Leider macht dieser Schmetterling seine Flügel grundsätzlich zusammen, wenn er irgendwo landet, sodass wir ihn im Flug erwischen mussten. Das hat einige Zeit gedauert, jedoch bekamen wir irgendwann unser ersehntes Bild. Auf den Wanderpfaden durch den Wald wartete dann jedoch unserer größeres Highlight: Brüllaffen in freier Natur! Das war so gigantisch die Gruppe über uns zu beobachten, wie sie sich kletternd und springend durch die Baumkronen bewegten. Sie waren super aktiv und machten sehr laute Geräusche.
Wir liefen jeden der Wanderwege ab, aßen am Strand zu Mittag. Dort war außer einer Fischerfamilie, die kurz nach unserer Ankunft den Strand verließ, nichts weiter los. Nach einer Weile bemerkten wir jedoch im Gebüsch Köpfe, die immer mal wieder auftauchten und in unsere Richtung schauten. Erst dachten wir, es sei vielleicht ein Paar, dass sich diesen idyllischen Ort für etwas Zweisamkeit ausgesucht hatte, als die Köpfe immer wieder fast prüfend auftauchten und wir uns erinnerten, dass uns am Eingang gesagt wurde, wir sollen am Strand auf unsere Taschen aufpassen, kam uns eine andere Theorie in den Sinn: vielleicht warten dort Taschendiebe auf den passenden Moment. Da es an diesem Tag nicht warm genug war um ins Wasser zu gehen und die Sachen unbedacht und unbeaufsichtigt am Strand zu lassen, ergab sich keine Gelegenheit für einen möglichen Diebstahl. Im Grunde wissen wir natürlich auch bis heute nicht, was sich hinter der ganzen Sache verborgen hat.
Nachdem wir durch ein über und über bewachsenes Gebiet mit kleinen lila Blüten (wir wissen leider nicht ob es eine Orchideenart war oder nicht, sie hat sich über alle Büsche, Bäume und Wiesen wie ein Teppich gezogen), was aussah wie im Märchen und vorbei an einer Lagune gelaufen waren, wollten wir noch einmal zu dem Wald mit den Affen zurück.
Nach ein wenig suchen fanden wir sie schließlich auch, nur diesmal waren sie viel ruhiger und schienen gerade Siesta zu machen. Es waren einige Mamas mit Babyäffchen in der Gruppe, eines davon erkundete auch irgendwann den Baum auf eigene Faust, was wirklich sehr süß zu beobachten war. Irgendwann fragte mich Michi, der einen Tropfen auf der Stirn abbekommen hätte, ob es regnen würde oder er gerade angepinkelt worden sei. Als wir direkt über unsere Köpfe schauten, war da eine weitere Mama mit Kind. Wir gingen natürlich schnell zur Seite und sie legte nach dem Warntröpfchen dann auch direkt los. Das witzige war, dass daraufhin alle anderen aus der Affengruppe nacheinander auch anfingen zu pinkeln, als hätte sie den Startschuss gegeben.
Nachdem wir das Spektakel ausgiebig beobachtet und Bilder gemacht hatten, haben wir den Park verlassen, um mit dem Bus zum Punto Jesus Maria zu fahren und wenigsten diesmal pünktlich den Sonnenuntergang zu sehen. Wir mussten 45 Minuten warten bis der Bus kam, hatten jedoch etwas Puffer, sodass wir noch Zeit hatten ein Bier vor dem Sonnenuntergang dort zu trinken. Leider hatten wir an diesem Tag mit dem Wetter kein Glück, es war sehr bewölkt und man sah den Vulkan kaum, sodass der Sonnenuntergang nicht sehr spektakulär war.
Nachdem die Sonne untergegangen war und es bereits dunkel war, traten wir den Heimweg von 4 km zu unserem Hostel zu Fuß an (es fuhren keine Busse mehr). Auf dem Weg lernten wir zwei Männer kennen, einer von beiden konnte etwas Deutsch, da er eine deutsche Freundin aus Frankfurt a. M. hatte (wie klein die Welt doch ist!!!!) und wir uns etwas mit ihnen unterhielten. Sie tranken und schlenderten vor sich hin, uns war das Tempo jedoch zu langsam, sodass wir uns von ihnen verabschiedeten und in schnellem Gang auf der Straße in Richtung Hostel liefen. Es war wirklich wunderschön zu beobachten, wie hunderte von Glühwürmchen über den Wiesen tanzten, was durch ihr blinken den Anschein machte, als würden die Wiesen glitzern. Es erinnerte uns sogar etwas an den Film Avatar. Nach einer Weile hielt ein Pickup neben uns und bot uns an, uns gratis bis zum Zentrum von Moyogalpa mitzunehmen. Wir waren ganz überwältigt von der Freundlichkeit, da wir am Auto sahen, dass der Fahrer wohl auch als Shuttle auf der Insel unterwegs ist und dies ja wie beschrieben sehr teuer ist.
Wie wir am nächsten Tag jedoch erfuhren, wir trafen einen der beiden Männer wieder, war es ein Freund von ihm und er wies ihn an uns mitzunehmen. Außerdem nutzte er die Situation, nachdem er uns dies erzählt hatte, auch direkt uns zu überreden bei ihm einen Roller zu mieten. Es war natürlich nett von ihm, aber der Beigeschmack, dass er damit natürlich versuchte bei uns einen Stein im Brett zu haben und Geld zu verdienen, war das was von der Geschichte blieb (er war leider ein bisschen penetrant).
Die letzten Tage auf Ometepe waren leider seeeeehr verregnet und meine anhängliche Freundin Erkältung meldetet sich nach dem Quad fahren in nassen Klamotten auch wieder, sodass wir keine weiteren Aktivitäten machen konnten. Es hat mich vor allem wegen der Kajaktour, die wir ja nun nicht mehr machen konnten, richtig genervt, da ich mich darauf sehr gefreut hatte. Aber wie wir ja bereits auf der Reise gelernt haben, bringt es nichts Energie auf unveränderbare Situationen zu verschwenden.
So haben wir die letzten Tage mit telefonieren und planen für Weihnachten und Silvester verbracht. Das war leider auch nicht gerade etwas was unsere Laune hob, da wir den Zustand des Nicht-planens sehr genossen. Da an Weihnachten jedoch viel los ist und die Preise in die Höhe schnellen, waren wir gezwungen uns festzulegen. So entschieden wir Weihnachten in San Juan del Sur und Silvester in Panama in Las Lajas zu verbringen. Von dort bald mehr von uns!

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